02.04.2010 –
Point-a-Pitre / Guadeloupe
Gegen 8 Uhr erreichten wir den Hafen von Point-a-Pitre. Da
wir einen Ausflug gebucht hatten, blieb keine Zeit für ein ausgedehntes
Frühstück – wir holten uns lediglich ein paar Semmeln für die Fahrt. Um 8 Uhr
war bereits der Treffpunkt für den Ausflug „Entdecken Sie Guadeloupe“ im
Theater, auf dem wir die Insel Basse-Terre kennen lernen würden.
Mit dem Bus ging es zunächst in den botanischen Garten
"Domaine de Valombreuse", wo wir einfach nur noch überwältigt von der
Pflanzenvielfalt waren. Die Luftfeuchtigkeit war allerdings auch mal wieder
hart an der Schmerzgrenze, doch langsam gewöhnten wir uns an das typische
karibische „Kleben“ am ganzen Körper! Neben den vielen grünen und bunten
Pflanzen aller Art gab es auch noch ein paar nette Tiere zu beobachten wie z.B.
eine Ziege, die gemütlich über ein Schwein spazierte... hähä! Wir bekamen auch
noch leckere Fruchtsäfte angeboten, die nicht nur uns Touristen anlockten,
sondern auch einen Kolibri. Leider wurde der von einer der Angestellten
verscheucht bevor wir ein Foto machen konnten.
Anschließend ging es mit dem Bus weiter durch den Nationalpark von Guadeloupe. Der nächste Halt war am "Flusskrebs-Wasserfall" (Cascade aux Écrevisses), den man von der Straße aus nach einen kurzen Fußmarsch durch den tropischen Wald erreicht. Hier waren die Temperaturen (an diesem Tag um die 30°C) auch etwas besser zu ertragen. Nachdem ich noch Postkarten, Souvenirs und Mineralswasser an einem Kiosk erstanden hatte ging es auch schon weiter durch zahlreiche Zuckerrohrplantagen zu unserem letzten Ziel: der Rumbrennerei "Domaine de Séverin". Zu sehen gab es zwar nicht all zu viel, aber die Verkostung war so ganz nach meinem Geschmack. Und natürlich wanderte auch eine Flasche in unseren Rucksack!!
Anschließend ging es mit dem Bus weiter durch den Nationalpark von Guadeloupe. Der nächste Halt war am "Flusskrebs-Wasserfall" (Cascade aux Écrevisses), den man von der Straße aus nach einen kurzen Fußmarsch durch den tropischen Wald erreicht. Hier waren die Temperaturen (an diesem Tag um die 30°C) auch etwas besser zu ertragen. Nachdem ich noch Postkarten, Souvenirs und Mineralswasser an einem Kiosk erstanden hatte ging es auch schon weiter durch zahlreiche Zuckerrohrplantagen zu unserem letzten Ziel: der Rumbrennerei "Domaine de Séverin". Zu sehen gab es zwar nicht all zu viel, aber die Verkostung war so ganz nach meinem Geschmack. Und natürlich wanderte auch eine Flasche in unseren Rucksack!!
Wieder zurück im Hafen stöberte ich noch ein wenig durch die
dort aufgebauten Stände und lies mir eine Ladung Gewürze aufschwatzen.
Dann trieb uns der Hunger an Bord und ins Buffetrestaurant
und im Anschluss zogen wir uns auf unsere Kabine zurück. Verzweifelt suchte ich
die alten Todays (eins blieb letztendlich verschwunden) und ärgerte mich mal
wieder über unsere Kabinen-Stewardess Vanessa. Auf dem Balkon war es kaum
auszuhalten, wenn die Sonne durch die Wolken kam – die Hitze wäre ja noch zu
ertragen gewesen, aber die hohe Luftfeuchtigkeit war schrecklich. So machte ich
es mir dann lieber in der Kabine gemütlich, schrieb an meinem Bericht und
lauschte den Sägegeräuschen, die aus dem Bett kamen.
Gegen 18 Uhr verlies die Costa Fortuna den Hafen von
Point-a-Pitre und setzte Kurs auf Barbados.
Der Abend verlief wie immer: Abendessen, grüne Bar,
Spaziergang über die oberen Decks und zum Abschluss ein letzter Cocktail des
Tages in der Poolbar.
03.04.2010 – Bridgetown / Barbados
An diesem Morgen erreichten wir gegen 8 Uhr den Hafen von
Bridgetown. Mit uns im Hafen lagen noch die „Sea Princess“ und die „Royal
Clipper“ (geiles Teil!!).
Nach einem schnellen Frühstück gingen wir von Bord und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Hafenausgang, um von dort aus mit einem Großraumtaxi ins Stadtzentrum zu fahren.
Ohne großen Plan schlenderten wir gemütlich durch die
Straßen und machten zahlreiche Fotos. Im Vergleich zu z.B. Nassau ging es in
Bridgetown vergleichsweise hektisch zu – jedenfalls auf den Hauptstraßen.
Besonders fasziniert war ich von den vielen pastellfarbenen Häusern im
Kolonialstil.
Wir erstanden auch eine schicke Sonnenbrille für meinen Gatten, der seine alte zwei Tage zuvor geschrottet hatte. Ich war froh, dass wir relativ früh losgegangen waren, denn gegen Mittag war die Hitze (bis 31°C) und v.a. die extreme Luftfeuchtigkeit fast unerträglich. Besonders Gerald machte dies schwer zu schaffen und ich merkte, dass er einfach nicht mehr konnte. Ich war dennoch wahnsinnig stolz auf ihn!
Wir erstanden auch eine schicke Sonnenbrille für meinen Gatten, der seine alte zwei Tage zuvor geschrottet hatte. Ich war froh, dass wir relativ früh losgegangen waren, denn gegen Mittag war die Hitze (bis 31°C) und v.a. die extreme Luftfeuchtigkeit fast unerträglich. Besonders Gerald machte dies schwer zu schaffen und ich merkte, dass er einfach nicht mehr konnte. Ich war dennoch wahnsinnig stolz auf ihn!
„Hey man I can see you standing tall on you feet again.
There were
those dark days
but you’re far over them.
Say can you remember all the mess far behind you?
They were all so sure
you’d never find your way through.”
but you’re far over them.
Say can you remember all the mess far behind you?
They were all so sure
you’d never find your way through.”
Im Hafenterminal mit seinen zahlreichen Geschäften
angekommen bekam ich den Auftrag, unsere restlichen Dollar unters Volk zu
bringen. Und mein Gatte konnte stolz auf mich sein: nach kurzer Zeit war ich
eingedeckt mit Mitbringseln, Postkarten, einem Kraken, einem Stapel T-Shirts
und 2 Stangen Zigaretten. Die letzten 4 Dollar gab ich dann noch für 2 Flaschen
Mineralwasser aus und war zufrieden. Mit einem kostenlosen Bus fuhren wir dann
zurück zur Costa Fortuna.
Wieder zurück an Bord mussten wir zunächst unseren Hunger im
Buffetrestaurant stillen bevor wir es uns am Lido Oceania bequem machten. Es
ist einfach herrlich bei tropischen Temperaturen im Pool zu plantschen, während
daneben die Band „Tropical Vibes“ karibische Musik spielt.
Später gingen wir dann in unsere Kabine, um uns fürs
Abendessen herzurichten, und dann war es auch schon Zeit für den
obligatorischen Cocktail des Tages (Margarita! Yeah!).
Gegen 18 Uhr verließen wir den Hafen von Bridgetown und nahmen Kurs auf Funchal - die Überfahrt über den Atlantik konnte beginnen!! Die nächsten 6 Tage würden wir kein Land zu sehen bekommen...
Gegen 18 Uhr verließen wir den Hafen von Bridgetown und nahmen Kurs auf Funchal - die Überfahrt über den Atlantik konnte beginnen!! Die nächsten 6 Tage würden wir kein Land zu sehen bekommen...
Beim Abendessen bekam auch unser neues „Kind“ seinen Namen:
Sara und Joe beschlossen, dass der grüne Krake ab sofort Roger heißen sollte. Thank you very much!
Später wollte sich Gerald das „Classical Concert mit dem
Summer Trio“ im Theater ansehen, während ich mich in der Poolbar auf Deck 9 mit
Luigi vergnügte. Der Kerl wurde mir immer sympathischer und das nicht nur, weil
er mir Cocktails spendierte. Er war total nett und erzählte mir viel über das
Leben an Bord, ohne dabei aufdringlich zu werden.
Später ging ich mit Gerald noch in die grüne Bar und
„nötigte“ dort den guten Silvio, „My Way“ für mich zu spielen. Hat er natürlich
gerne gemacht!
Als wir später dann auf unsere Kabine zurück kehrten fanden
wir noch eine kleine Überraschung: auf unserem Bett lag ein gigantisches
Osterei!
04.04.2010 – Seetag
Den Ostersonntag begannen wir ruhig und gemütlich und schliefen etwas „länger“ (wobei ich normalerweise darunter etwas anderes verstehe). Nach einem kleinen Frühstück meldeten wir uns bei der deutschen Hostess Katharina für die Küchenführung an und spazierten anschließend über die oberen Decks. Am Partypool war mal wieder fröhliches Tanzen angesagt – immer wieder ein lustiger Anblick! Wir machten uns es aber dann doch lieber im Buffetrestaurant gemütlich, um etwas zu lesen und zu schreiben. Da um 11 Uhr die Uhren auf 12 Uhr vorgestellt wurden, war es dann auch schon bald Zeit fürs Mittagessen. Aber zuvor bespaßte ich mich noch beim Superbingo am Partypool und trat fast den guten Massimo um (was schleicht sich der auch von hinten an mich ran??^^).
An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei
meinen Kurzgeschichten-Schreiberlingen Vögelchen, Michi und Nick bedanken! Eure
Geschichten haben mir sehr gut gefallen und ich hatte großen Spaß beim Lesen.
Später setzte ich mich alleine ein bisschen auf unseren
Balkon, hörte Musik und starrte aufs Wasser. Und dann sah ich sie plötzlich –
Delfine!! Wahnsinn! Unglaublich! Unbeschreiblich! Diesen Anblick werde ich
niemals in meinem Leben vergessen! Die Delfine schwammen einige Zeit lang neben
uns her bevor sie wieder verschwanden und ich schaffte es sogar Fotos zu
machen.
Da Gerald Lust auf den „Kino Nachmittag“ („The Great Buck Howard“) hatte, spazierte ich später alleine über die oberen Decks und legte mich schließlich bei ca. 27°C in die Sonne und genoss diesen wunderbaren Tag. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie verdammt gut es mir in diesem Moment ging!
Da Gerald Lust auf den „Kino Nachmittag“ („The Great Buck Howard“) hatte, spazierte ich später alleine über die oberen Decks und legte mich schließlich bei ca. 27°C in die Sonne und genoss diesen wunderbaren Tag. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie verdammt gut es mir in diesem Moment ging!
„Feels like - life for you today is only perfect.
Seems like - sorrow and shame never was really there.
These are the moments that you keep inside your heart
to guide you then -
the day you fail again…”
Später sprangen wir noch in den Pool Lido Oceania. Wir mitten im Meer im Pool bei 27°C und karibischer Musik – life could be worse!
Leider war es dann auch bald Zeit, uns für das
Oster-Galaabendessen aufzustylen. Nach dem Essen gingen wir in die Mittelbar,
um uns beim Spiel „Erraten Sie den Musiktitel“ zu bespaßen. (Schande über uns!
Zur gleichen Zeit hätte auch die Heilige Ostermesse stattgefunden.) Im
Anschluss zog es Gerald ins Theater zum Tenor „Antonio Colamorea“, auf den ich
nach einer kurzen „Hörprobe“ gerne verzichtete. Ich stöberte lieber in den
Shops, mampfte Trauben in der Kabine und begab mich schließlich an die Poolbar,
wo ich ein nettes Ehepaar aus Manchester kennen lernte. Gerald stieß
schließlich auch zu uns und wir genossen gemeinsam die warme Nacht. Um 23.30
Uhr begutachteten wir dann noch das Oster-Buffet auf Deck 3 und landeten letztendlich
noch in der Disco bei meinem „Freund“ DJ Luca (Er war es tatsächlich!! Also
wenn ich die alte Hackfresse noch ein einziges Mal auf einem Schiff sehe, dann
geht er über Bord!^^) und köpften danach noch unsere Flasche Sekt auf der
Kabine.
Das war mit Abstand der schönste Ostersonntag meines
Lebens!!
05.04.2010 – Seetag
Da die vergangene Nacht etwas länger geworden war,
beschlossen wir am Ostermontag einfach liegen zu bleiben und ausnahmsweise mal
lange zu schlafen. Um 11 Uhr wurden die Borduhren wieder auf 12 Uhr vorgestellt
und so kam es, dass wir erst zum Mittagessen unsere Kabine Richtung
Buffetrestaurant verließen. Es gab griechische Spezialitäten, was mich sehr
erfreute, da ich mir den Magen mit Tintenfisch bis zum Abwinken voll schlagen
konnte.
An dieser Stelle möchte ich ein paar Worte zur Costa Fortuna schreiben: Das Schiff ist 272m lang und 36m breit und es gibt insgesamt 1358 Kabinen. Ehrlich gesagt waren meine Erwartungen nicht besonders hoch, immerhin war das Schiff schon etwas älter (Baujahr 2003) und aufgrund diverser Fotos und Berichte im Internet war ich auf extremes Costa-bunt vorbereitet. Zudem waren wir ja erst im November auf der relativ neuen Costa Luminosa sehr verwöhnt worden. Letztendlich war ich dann aber doch sehr positiv überrascht. Die Farben der Inneneinrichtung waren zu ertragen (bis auf das Atrium, das war schon hart an der Grenze zum Oberkitsch) und teilweise sogar sehr schön. Besonders das Buffetrestaurant mit den alten Karten an den Wänden und auf den Tischen und die Bar Conte Verde gefielen mir sehr gut. Klar fand man überall Abnutzungsspuren, aber auch das war in meinen Augen nicht all zu schlimm. Die Sauberkeit war wie bei Costa gewohnt nicht zu beanstanden. Und überhaupt, wenn man meckern will findet man immer einen Grund, ich aber war hier, um mich zu erholen und Spaß zu haben und das klappte ziemlich gut.
Nach dem Essen suchten wir uns eine Liege und machten es uns bequem. Unglaublich, aber so faul in der Sonne liegend wurde ich schlagartig wieder müde. Da es an diesem Tag wieder bis zu 27°C hatte sprangen wir natürlich auch des öfteren ins kühle Nass. An diesem Tag war der Pool am Heck der Costa Fortuna an der Reihe, da wir keine Lust auf Bespaßung durch das Animationsteam hatten.
Später hieß es dann duschen und umziehen, Cocktail des Abend testen und natürlich mit unseren Tischnachbarn beim Abendessen rumblödeln.
Danach machten wir einen kurzen Abstecher zu Silvio in die grüne Bar, bevor wir uns auf Deck 9 begaben, wo an diesem Abend das Lateinamerikanische Fest „Auf Wiedersehen Karibik“ stattfand. Ein Früchte-Buffet mit schönen Gemüse-Schnitzereien gab es auch und wir hatten bei toller Musik viel Spaß an der Poolbar mit unseren neuen Freunden aus Manchester und trafen auch den guten Luigi wieder (Ganz schick in weißer Uniform. Wer zur Hölle war dieser Kerl eigentlich??).