Ursprung Buam,
werden sich jetzt viele fragen, wer soll denn das sein? Nun, das sind
drei sehr erfolgreiche Musiker aus dem schönen Zillertal. Auch wenn
Volksmusik im Allgemeinen nicht so mein Ding ist, die Musik der
„Buam“ mag ich und die Jungs sind auch privat echt nette Kerle,
wie ich schon so viele Male erleben durfte. Jedes Jahr unternehmen
sie mit Ihren Fans eine Reise und dieses Mal sollte es mit der „Costa
Magica“ von Kopenhagen über Dover, Le Havre, Vigo, Lissabon, Cadiz
und Malaga nach Savona gehen.
Die „Costa
Magica“ (Baujahr 2004) ist 272,19 m lang und 35,54 m breit und hat
Platz für maximal 3470 Passagiere sowie 1027 Besatzungsmitglieder.
Fahrt
nach Kopenhagen
Am 15.09.2007
sollte es nun endlich losgehen. Zum Abschied gönnten Gerald und ich
uns erst noch ein Abschiedsbier im Einkaufszentrum mit unseren
Freunden (z.B. Koffer-Boy Flo^^) bevor wir zum Bahnhof fuhren, wo wir
uns mit meiner Mutter trafen, die auch dieses Jahr wieder mit dabei
sein sollte.Im Zug nach München ging der Kult dann auch schon los! Wir setzen uns unbeabsichtigt in den Wagen der 1. Klasse (unser Ticket galt nur für die 2. Klasse) und dort durften wir dank eines sehr netten Schaffners auch bleiben („Bleibt’s nur sitzen, des passt scho!“), während er sowohl eine Gruppe junger Kerle als auch ein paar ältere Ehepaare hinausbeförderte. *kicher*
In München trafen wir dann auf diejenigen unserer Mitreisenden, die wie wir die Strecke nach Kopenhagen mit dem Nachtzug fahren wollten. Schnell wurden die ersten Kontakte geknüpft (Rauchen verbindet, gell Erika!) und alte Bekannte wurden begrüßt. Dann kam der große Schock! Die Plätze in den Liegewägen wurden verteilt und ich musste mit Entsetzen feststellen, dass ein Liegewagen kein Schlafwagen ist!! Beim Anblick des Abteils musste ich an einen Hühnerstall denken und mir war schnell klar, dass dort eine ruhige, erholsame Nacht nicht möglich war. Jedenfalls nicht für mich. Folglich begab ich mich bald nach der Abfahrt in den Bistro-Wagen, wo dann fast die ganze Nacht fröhliches Zechen angesagt war. Die nette Frau Witt versorgte uns unermüdlich mit Bier und Leberkleister und lobte uns sogar für unser Verhalten. (Waren wir wirklich so nett??) Der Zug wurde übrigens von der Azubine gelenkt, was man des öfteren auch merkte. Dies störte aber die allgemeine Stimmung herzlich wenig, auch wenn es doch manchmal ganz schön ruckelte.
16.09.2007
Kopenhagen / Dänemark
Nach einer
kurzen Nacht (mit abwechselnden Sägeorgien und Bettstürzen)
erwachte ich relativ früh und gut gelaunt. Ich begab mich
schnellstens zu Frau Witt, die mich mit Kaffee versorgte. Dank einer
Schnitzelsemmel (Spende von Erika) war auch mein Hunger schnell
gestillt und ich war bereit für neue Schandtaten. Der arme Svenni,
der in der Nacht abgestürzt war, durfte übrigens auch mit uns
frühstücken. (Für alle, die Svenni nicht kennen, er ist ein
Stoffelch und durfte uns gemeinsam mit Wuschl, Batzi und Hummi
begleiten^^)
Angestiftet durch meine neuen „Pinkelkumpel“ (nein, die Geschichte, die hinter diesem Ausdruck steht, werde ich hier nicht erzählen!) lies ich das Frühstück gleich nahtlos in einen kleinen Frühschoppen übergehen, was meine Stimmung noch weiter hob.
Am Vormittag erreichten wir endlich Kopenhagen. Ein Teil unserer Gruppe begab sich auf Stadtrundfahrt, während wir am Bahnhof auf den Bus zum Hafen warteten, natürlich zunächst auf der falschen Seite des Bahnhofs. Die Zeit vertrieben wir uns mit allerhand Blödsinn. Irgendwann sammelte uns schließlich der Bus auf und wir erreichten nach kurzer Fahrt den Hafen. Da lag sie dann vor uns, die „Costa Magica“, unsere Heimat für die nächsten Tage. Ein gigantischer Anblick, dieses riesige weiße Schiff! Im Gegensatz zum Vorjahr ging das Einschiffen total schnell und bevor wir es überhaupt richtig mitbekamen waren wir schon an Bord.
Angestiftet durch meine neuen „Pinkelkumpel“ (nein, die Geschichte, die hinter diesem Ausdruck steht, werde ich hier nicht erzählen!) lies ich das Frühstück gleich nahtlos in einen kleinen Frühschoppen übergehen, was meine Stimmung noch weiter hob.
Am Vormittag erreichten wir endlich Kopenhagen. Ein Teil unserer Gruppe begab sich auf Stadtrundfahrt, während wir am Bahnhof auf den Bus zum Hafen warteten, natürlich zunächst auf der falschen Seite des Bahnhofs. Die Zeit vertrieben wir uns mit allerhand Blödsinn. Irgendwann sammelte uns schließlich der Bus auf und wir erreichten nach kurzer Fahrt den Hafen. Da lag sie dann vor uns, die „Costa Magica“, unsere Heimat für die nächsten Tage. Ein gigantischer Anblick, dieses riesige weiße Schiff! Im Gegensatz zum Vorjahr ging das Einschiffen total schnell und bevor wir es überhaupt richtig mitbekamen waren wir schon an Bord.
Nach einer
kleinen Ruhepause und frisch geduscht, was nach der vergangenen Nacht
auch bitter notwendig war, machten wir einen „kleinen“ Rundgang,
um das Schiff zu erkunden. Eigentlich wollten wir ja das Ablegen um
18 Uhr von einem der oberen Decks aus beobachten, aber das wurde um
zwei Stunden nach hinten verlegt, da noch einige Passagiere fehlten.
Es blieb uns also nichts anderes übrig als den Cocktail des Tages zu
testen, der an diesem Tag den schönen Namen „The little Mermaid“
(Wodka, Creme von weißer Minze, Zitronensaft) trug. Der Geschmack
erinnerte im ersten Moment eher an „a Soafalaugn“ (Seifenlauge),
jeder weitere Schluck schmeckte aber immer besser. Um 19 Uhr war es
Zeit für das Abendessen, das wie erwartet nur noch lecker und viel
zu viel war. Unsere Tischnachbarn waren (wie im vergangenen Jahr)
Mitglieder der Kraftbrühe-Fraktion = zu jedem Essen braucht es schon
ein anständiges Rindssupperl! Nach dem Essen mussten wir natürlich
die Bars erkunden, wobei wir uns gleich in der ersten angesteuerten
Bar, von uns „Spoiler-Bar“ genannt (eigentlich „Bar Spoleto“),
sehr wohl fühlten. Sowohl die Bedienung als auch die musikalische
Unterhaltung war toll. Hier sollten wir uns die nächsten Tage noch
des öfteren aufhalten. Im Anschluss gingen wir in unsere 2.
Stammbar, die „Mittelbar“ („Bar Italia Magica“). Für Gerald
war hier dann Schluss, während ich mir Party bis zum bitteren Ende
gönnte: durch diverse Bars und die Disco, in der nichts mehr los
war. Einige Verrückte versuchten angeblich auch noch dem Wind zu
trotzen, hierzu verweigere ich aber die Aussage. Wer dabei war wird
es nie vergessen, der Rest versteht es sowieso nicht!
17.09.2007
Seetag
Unsere Fahrt
führte uns heute durch die Nordsee. Da das Wetter nicht so
berauschend war, Sonne und Wolken wechselten sich ab, zudem wehte ein
starker Wind, zog ich unsere Kabine dem Treiben an Deck vor und
verbrachte nach einem sehr späten Frühstück einen entspannenden
Tag mit lesen und kuscheln. Unterbrochen wurde die Ruhe nur am
Nachmittag durch die obligatorische Rettungsübung. Im Vergleich zur
letzten Kreuzfahrt wackelte das Schiff heute teilweise ganz schön
heftig, Probleme mit Seekrankheit stellten sich bei mir aber nicht
ein, im Gegenteil, ich fand das Geschaukel witzig.
Am Abend lud der
Kapitän Massimo Garbarino zum „Willkommens-Gala-Cocktail“, daher
musste ich mich ein wenig aufdonnern. Hat sogar Spaß gemacht, auch
wenn ich meine neuen Schuhe nach fünf Minuten am liebsten zu den
toten Katzen auf Deck 0 geworfen hätte (Fragt mich jetzt bitte
nicht, was es mit den toten Katzen auf sich hat, das ist eine
laaaange Geschichte^^). Gerald wurde in seinem Anzug mit schickem
grauen Hemd und passender Krawatte an diesem Abend öfter mal für
einen Italiener gehalten. Ihm fehlte eigentlich nur noch der
Geigenkasten zu seinem Mafioso-Outfit. Beim
„Willkommens-Gala-Cocktail“ stellte der gute Massimo seine
Führungsoffiziere vor und es gab kostenlose Getränke und Häppchen.
Nach den Häppchen gab es Abendessen (wieder keine Leberkässemmel^^)
und im Anschluss gönnten wir uns in der „Spoiler-Bar“ bei
unserer neuen Freundin Rowena einen Cocktail des Tages („Amber
Sunset“ mit Rum, Apricotbrandy, Kokoscreme, Fruchtpunsch) bevor wir
uns zum Auftritt der Ursprung Buam begaben. Wie immer war die
Stimmung grandios und selbst das Personal war kurz vorm Ausflippen.
Tja, auf den Philippinen kennt mal wohl keine Zillertaler
Volksmusik^^. Nach einem Absacker in der Mittel-Bar war für mich
Schicht im Schacht, die letzten Tage waren einfach zu „anstrengend“.
Während das Schiff schwankte wie Sau fiel ich schnell in einen
tiefen Schlaf.
18.09.2007
Dover / Großbritannien
In der
Morgendämmerung liefen wir in den Hafen von Dover ein und waren
beeindruckt von dem herrlichen Blick, der sich uns auf die
weltberühmten Kreidefelsen bot.
Leider waren im Gegensatz zu unserer letzten Kreuzfahrt viele der für uns interessanten Ausflüge bei unserer Einschiffung bereits ausgebucht, daher entschlossen wir uns, in den betroffenen Städten einfach auf eigene Faust loszuziehen, so auch in Dover.
Nach dem Frühstück gingen wir von Bord. Vor dem Hafengebäude wartete bereits der Shuttlebus, der uns in die Innenstadt von Dover bringen sollte. War ja wohl logisch, dass ich gleich souverän den Einstieg auf der falschen Seite des Busses suchte! Vom Square Market Place aus spazierten wir zunächst einfach einmal durch die Fußgängerzone, warfen einen Blick in die Town Hall und bewunderten die schönen alten Gebäude. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück. Auch wenn es am Vormittag ganz schön frisch und windig war, schien den ganzen Tag die Sonne, was man v.a. am Gesicht meines Mannes sehen konnte, das im Laufe des Tages eine schöne rote Färbung annahm.
Leider waren im Gegensatz zu unserer letzten Kreuzfahrt viele der für uns interessanten Ausflüge bei unserer Einschiffung bereits ausgebucht, daher entschlossen wir uns, in den betroffenen Städten einfach auf eigene Faust loszuziehen, so auch in Dover.
Nach dem Frühstück gingen wir von Bord. Vor dem Hafengebäude wartete bereits der Shuttlebus, der uns in die Innenstadt von Dover bringen sollte. War ja wohl logisch, dass ich gleich souverän den Einstieg auf der falschen Seite des Busses suchte! Vom Square Market Place aus spazierten wir zunächst einfach einmal durch die Fußgängerzone, warfen einen Blick in die Town Hall und bewunderten die schönen alten Gebäude. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück. Auch wenn es am Vormittag ganz schön frisch und windig war, schien den ganzen Tag die Sonne, was man v.a. am Gesicht meines Mannes sehen konnte, das im Laufe des Tages eine schöne rote Färbung annahm.
Nach unserem
Rundgang durch das Zentrum von Dover steuerten wir das „Dover
Museum“ an, dessen besondere Attraktion ein Boot aus der Bronzezeit
ist (einer der ältesten Funde eines seetüchtigen Bootes, Baujahr
ca. 1550 v. Chr.). Das Museum bietet aber auch noch weitere
sehenswerte Ausstellungsstücke, so ist z.B. mit mehreren Modellen
die Entwicklung der Stadt und des Hafens dokumentiert. Im Anschluss
gingen wir noch an den Strand und dann war es höchste Zeit für
einen Besuch in einem typischen englischen Pub. Wir einigten uns auf
das „Prince Albert“, wo es für meinen Mann Guinness und für
Mama und mich Stella gab. Die Einrichtung und Stimmung war genauso
wie ich es mir immer vorgestellt hatte, einfach toll und
saugemütlich. Als es gerade so richtig Spaß machte, mahnte Mama zum
Aufbruch. Ohne sie hätten wir wahrscheinlich das Auslaufen unseres
Schiffes verpasst und würden noch heute im „Prince Albert“
zechen.
Wieder an Bord
machten ich einen kleinen Rundgang durch das Schiff, damit ich so
richtig Hunger bekam. Daher gab es beim Abendessen ausnahmsweise auch
eine Nachspeise für mich, die superlecker war, auch wenn ich keine
Ahnung hatte, was es eigentlich war. Während des Essens verließen
wir den Hafen von Dover und nahmen Kurs auf das Land der
Froschfresser.
Nach ein paar Cocktails gingen wir relativ zeitig ins Bett. Cocktail des Tages war übrigens der „Yellow Bird“ (Rum, Galliano, Bananencreme, Orangen- und Ananassaft).
19.09.2007
Le Havre / FrankreichNach ein paar Cocktails gingen wir relativ zeitig ins Bett. Cocktail des Tages war übrigens der „Yellow Bird“ (Rum, Galliano, Bananencreme, Orangen- und Ananassaft).
Gegen
Mitternacht überquerten wir den Greenwich Meridian und erreichten
gegen 8 Uhr den Hafen von Le Havre, der Hauptstadt der Region
Seine-Maritime und einer der wichtigsten Seehäfen Frankreichs. Da es
noch finster war konnte ich mich nicht dazu aufraffen, das Bett zu
verlassen. Ich bewunderte nur kurz die „Jewel of the Seas“, die
neben uns lag und gönnte mir dann noch eine Mütze voll Schlaf.
Dem späten Frühstück folgte fast übergangslos das Mittagessen bevor wir uns um 13.45 Uhr zu unserem Ausflug trafen. Eigentlich wollten wir heute zu den Landungsstränden der Normandie (darauf hatte sich Gerald besonders gefreut), aber dieser Ausflug war natürlich ausgebucht, so dass wir uns für „Etretat und Fécamp“ entschieden.
Durch die wunderschöne Landschaft der Normandie fuhren wir zu unserem ersten Ziel, dem Palais der Äbte mit Benediktiner-Museum in Fécamp. Hier wird der berühmte Benediktiner-Likör gebrannt (von dem ich persönlich noch nie etwas gehört habe). Mit mäßigem Interesse ging ich durch die verschiedenen Räume mit diversen Ausstellungsstücken. Erst die verschiedenen Kräuter, die für die Herstellung des Likörs benötigt werden, erweckten mein Interesse. Nach der Besichtigung des mit Eichenfässern gefüllten Kellers und der Brennerei kamen wir schließlich zum wichtigsten Teil unserer Besichtigungstour, der Schnapsverkostung. Das Zeug rinnt runter wie Öl, schmeckt ganz mild (also nix Asbach!) und macht sicher in ausreichender Dosis tierisch besoffen. Mama konnte natürlich nicht widerstehen und kaufte sich im Geschenkartikelladen auch gleich eine Flasche.
Dem späten Frühstück folgte fast übergangslos das Mittagessen bevor wir uns um 13.45 Uhr zu unserem Ausflug trafen. Eigentlich wollten wir heute zu den Landungsstränden der Normandie (darauf hatte sich Gerald besonders gefreut), aber dieser Ausflug war natürlich ausgebucht, so dass wir uns für „Etretat und Fécamp“ entschieden.
Durch die wunderschöne Landschaft der Normandie fuhren wir zu unserem ersten Ziel, dem Palais der Äbte mit Benediktiner-Museum in Fécamp. Hier wird der berühmte Benediktiner-Likör gebrannt (von dem ich persönlich noch nie etwas gehört habe). Mit mäßigem Interesse ging ich durch die verschiedenen Räume mit diversen Ausstellungsstücken. Erst die verschiedenen Kräuter, die für die Herstellung des Likörs benötigt werden, erweckten mein Interesse. Nach der Besichtigung des mit Eichenfässern gefüllten Kellers und der Brennerei kamen wir schließlich zum wichtigsten Teil unserer Besichtigungstour, der Schnapsverkostung. Das Zeug rinnt runter wie Öl, schmeckt ganz mild (also nix Asbach!) und macht sicher in ausreichender Dosis tierisch besoffen. Mama konnte natürlich nicht widerstehen und kaufte sich im Geschenkartikelladen auch gleich eine Flasche.
Im Anschluss
fuhren wir über die Küstenstraße mit tollen Ausblicken nach
Etretat, einem wunderschönen Ort mit tollen Fachwerkhäusern in
einer gigantischen Küstenlandschaft. Die Küste mit ihren
einzigartigen Felsformationen und dem unbeschreiblichen Licht
beeindruckte bereits zahlreiche Künstler wie z.B. Monet. Nachdem ich
es mit eigenen Augen bewundern durfte verstehe ich auch warum. In
Etretat hielten wir uns fast ausschließlich am Strand auf und
beobachteten die Wellen. Ein wunderschöner und beruhigender Anblick!
Am liebsten wäre ich gar nicht mehr weg.
Mit dem Bus ging
es dann wieder zurück zur Costa Magica und da wir relativ spät dran
waren wurde es bis zum Abendessen noch richtig stressig. Pünktlich
zum Essen verließen wir den Hafen von Le Havre und nahmen Kurs auf
die spanische Küste.
Den Abend verbrachten wir in unseren Stammbars und labten uns am Cocktail des Tages „(La Croisette“ mit Gin, Pernod, grape juice), dessen Wirkung nicht zu verachten war.
20.09.2007
SeetagDen Abend verbrachten wir in unseren Stammbars und labten uns am Cocktail des Tages „(La Croisette“ mit Gin, Pernod, grape juice), dessen Wirkung nicht zu verachten war.
Unsere heutige
Fahrt führte uns durch den Golf von Biscaya (bis zu 4000 m tief!).
Diesen Tag wollten wir so richtig zum Relaxen nutzen.
Nach dem Frühstück schnappten wir uns erst mal eine Liege auf Deck 9 am Pool. Dort entdeckten wir etwas, wonach ich schon immer gesucht hatte: das Zentrum des Wahnsinns! Ja, genau dort ist es! Zu den Rhythmen besch****** Musik tanzten Massen von Italienern jeglichen Alters mit angemalten Gesichtern. Das ganze nennt sich laut Bordzeitung: „Wir tanzen“. Einfach zum Brüllen! Der absolute Gipfel war, als die Italo-Meute bei DJ Ötzis „Hey Baby“ völlig ausflippte. Ich wäre beinahe von meiner Liege gekippt.
Den Rest des Tages verbrachten wir entweder auf den oberen Decks in der Sonne bzw. in unserer Kabine oder auf unserem Balkon mit Musik hören und lesen.
Nach dem Frühstück schnappten wir uns erst mal eine Liege auf Deck 9 am Pool. Dort entdeckten wir etwas, wonach ich schon immer gesucht hatte: das Zentrum des Wahnsinns! Ja, genau dort ist es! Zu den Rhythmen besch****** Musik tanzten Massen von Italienern jeglichen Alters mit angemalten Gesichtern. Das ganze nennt sich laut Bordzeitung: „Wir tanzen“. Einfach zum Brüllen! Der absolute Gipfel war, als die Italo-Meute bei DJ Ötzis „Hey Baby“ völlig ausflippte. Ich wäre beinahe von meiner Liege gekippt.
Den Rest des Tages verbrachten wir entweder auf den oberen Decks in der Sonne bzw. in unserer Kabine oder auf unserem Balkon mit Musik hören und lesen.
Nach dem
Abendessen zog sich Gerald bald zurück, während ich zum Auftritt
der Buam ging und anschließend noch ein wenig durchs Schiff
spazierte. Ich wurde sogar von einem der Angestellten aus Costa Rica
mit seinem privaten Handy fotografiert, da dieser total fasziniert
von meinem Dirndl war.
Cocktail des Tages war „Bahama Mama“ mit Rum, Brandy, Fruchtpunsch und Kokoscreme.
Cocktail des Tages war „Bahama Mama“ mit Rum, Brandy, Fruchtpunsch und Kokoscreme.
21.09.2007
Vigo / Spanien
Gegen 8 Uhr
erreichten wir den Hafen von Vigo (Galizien), ein wichtiges Handels-
und Fischereizentrum an der spanischen Atlantikküste. Die Silhouette
der Stadt bei Sonnenaufgang war wirklich beeindruckend.
Nach dem Frühstück und einer kleinen Wartepause auf Mama, deren Kabinentüre sich nicht mehr öffnen lies, gingen wir von Bord, um die Altstadt von Vigo auf eigene Faust zu erkunden. Ausgestattet mit Prospekten und Stadtplan gingen wir durch schmale Gassen Richtung Castro. Trotz Plan konnte es Mama nicht lassen, zwei nette Polizisten nach dem Weg zu fragen, wobei ich erwähnen möchte, dass Mama kein Wort Spanisch spricht und die Polizisten natürlich kein Deutsch, Englisch war bei allen Fehlanzeige. Aber auch mit Händen und Füßen kann man sich unterhalten! Auch wenn der Aufstieg durchaus anstrengend war so hat er sich auf alle Fälle gelohnt. Der Castro hat an seinen Hängen einen Garten mit einer üppigen Sammlung von Bäumen und es gibt zahlreiche Aussichtspunkte auf Terrassen, von denen man eine gigantische Aussicht über die Stadt und den Hafen hat. Auf dem Gipfel legten wir in einer schönen Parkanlage eine kleine Pause ein und genossen die Aussicht bevor wir durch verwinkelte Gassen wieder zum Hafen zurück spazierten. Auch wenn unser Ausflug nur kurz war, er war dennoch toll!
Nach dem Frühstück und einer kleinen Wartepause auf Mama, deren Kabinentüre sich nicht mehr öffnen lies, gingen wir von Bord, um die Altstadt von Vigo auf eigene Faust zu erkunden. Ausgestattet mit Prospekten und Stadtplan gingen wir durch schmale Gassen Richtung Castro. Trotz Plan konnte es Mama nicht lassen, zwei nette Polizisten nach dem Weg zu fragen, wobei ich erwähnen möchte, dass Mama kein Wort Spanisch spricht und die Polizisten natürlich kein Deutsch, Englisch war bei allen Fehlanzeige. Aber auch mit Händen und Füßen kann man sich unterhalten! Auch wenn der Aufstieg durchaus anstrengend war so hat er sich auf alle Fälle gelohnt. Der Castro hat an seinen Hängen einen Garten mit einer üppigen Sammlung von Bäumen und es gibt zahlreiche Aussichtspunkte auf Terrassen, von denen man eine gigantische Aussicht über die Stadt und den Hafen hat. Auf dem Gipfel legten wir in einer schönen Parkanlage eine kleine Pause ein und genossen die Aussicht bevor wir durch verwinkelte Gassen wieder zum Hafen zurück spazierten. Auch wenn unser Ausflug nur kurz war, er war dennoch toll!
Wieder an Bord
stürzten wir uns hungrig auf das Mittagsbuffet, wo es heute
spanische Spezialitäten gab. Mehr als lecker! Den Rest des
Nachmittags verbrachten wir in der Sonne bratend auf Deck 10. Um 18
Uhr verlies die Costa Magica den Hafen von Vigo und nahm Kurs auf
Lissabon. Nach einem wie immer äußerst üppigen Abendessen machten
wir die übliche Barrunde und ließen und ein paar Cocktails des
Tages munden („Melon Ball“ mit Wodka, Melonenlikör, Ananassaft).
Nach einem kurzen Abstecher in die „Diskothek Grado“, wo DJ Luca
seinen üblichen Mist auflegte, zog ich mich in unsere Kabine zurück.
22.09.2007
Lissabon / Portugal
Ob die
Kreidefelsen in Dover, der Hafen von Le Havre mit der „Jewel of the
Seas“ neben uns oder die Silhouette von Vigo, der morgendliche
Blick aus dem Fenster stellte immer ein besonderes Highlight des
Tages dar. Was uns aber an diesem Morgen erwartete, als wir gegen 8
Uhr den Hafen von Lissabon (Hauptstadt und zugleich Haupthafen von
Portugal) erreichten, war einfach unbeschreiblich! Im ersten Moment
wusste ich gar nicht so richtig, wo wir uns befanden. War es Rio de
Janeiro oder doch San Francisco? Jedenfalls fiel mein Blick auf eine
riesige Brücke und eine monströse Christusstatue am
gegenüberliegenden Ufer des Tejo.
Da auch hier unser eingeplanter Aufflug ausgebucht war wollten wir wieder einmal alleine losziehen. Also gingen wir nach den Frühstück zu einem der Shuttlebusse, der uns direkt in die Altstadt von Lissabon bringen sollte.
Bei herrlichstem Wetter gingen wir erst einmal am Tejo einlang und beobachteten ein paar Angler (und besoffene Vögel^^) bevor wir uns vom Praca do Comércio aus in das Getümmel der Altstadt stürzten. Über das blank polierte Pflaster spazierten wir durch die typischen „Touristen-Straßen“ mit Souvenirläden ohne Ende (ein wahres Paradies für mich), sowie Boutiquen und Fresstempeln und bewunderten die wunderschönen alten Gebäude. Mama wollte eigentlich auf den Castelo de Sao Jorge, aber mir reichte ein Berg pro Woche völlig und daher streikte ich hier. Lieber wollte ich einfach in der Stadt ein wenig abhängen und die Schaufenster bewundern, was normalerweise nicht so mein Ding ist. Als wir so durch die Straßen schlenderten stand er plötzlich vor uns: der ultimative blau-weiße Partybus! Also ich muss schon sagen, portugiesische Polizisten sehen echt lecker aus!^^ Unter viel Gelächter und dem passenden Gesang machte ich sogar ein paar Fotos von den Schnuckelchen. (Für alle, die beim Lesen jetzt fragend auf den Bildschirm starren: das ist mal wieder ein Insider^^). Auf einem größeren Platz stießen wir auf eine folkloristische Aufführung mit Musik und Tanz, die uns in Ihren Bann zog. Gemütlich spazierten wir anschließend wieder zurück zu den Shuttlebussen und gingen dann wieder an Bord, nachdem wir uns im Hafen mit Portwein eingedeckt hatten (dieser sollte die Reise nicht überleben^^)
Nach dem späten
Mittagessen (portugiesische Spezialitäten) ging ich alleine wieder
von Bord, um durch eine Reihe von Fresstempeln zur Brücke und wieder
zurück zu spazieren und die Zollbeamten im Hafen zu begutachten
(*kicher*).
Den Rest des
Tages bis zum Abendessen verbrachte ich in der Sonne auf Deck 10 und
im Pool.
Der weitere Verlauf des Abends war typisch: fressen bis kurz vorm Platzen und der anschließende Zug durch die Bars. Da der Cocktail des Tages („Sea Breeze“ mit Wodka, Pampelmusensaft und Heidelbeeren) besonders mundete waren wir ein wenig länger als geplant unterwegs bevor wir sanft in den Schlaf geschaukelt wurden.
23.09.2007
Cadiz / SpanienDer weitere Verlauf des Abends war typisch: fressen bis kurz vorm Platzen und der anschließende Zug durch die Bars. Da der Cocktail des Tages („Sea Breeze“ mit Wodka, Pampelmusensaft und Heidelbeeren) besonders mundete waren wir ein wenig länger als geplant unterwegs bevor wir sanft in den Schlaf geschaukelt wurden.
Gegen 9 Uhr lief
die Costa Magica in den Hafen von Cadiz ein.
Aufgrund unseres gebuchten Ausflugs „Jerez-Weinkeller und Arcos de la Frontera“ mussten wir heute etwas früher als gewohnt aufstehen. Nach einem schnellen Frühstück ging es auch schon los.
Unser spanischer Führer entpuppte sich als die ultimative Spaßkanone. Ständig riss er Witze und brachte den ganzen Bus zum Brüllen, v.a. wenn er wieder Wörter in seinem elektronischen Wörterbuch nachschlagen musste. Zuerst machten wir eine Stadtrundfahrt durch Cadiz, auf der wir Informationen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Plätzen der Stadt bekamen. Palmen, Gärten, exotische Pflanzen, wunderschöne Gebäude – Cadiz ist wirklich einen Besuch wert! Schade, dass wir das alles nur vom Bus aus im Schnelldurchgang bewundern konnten.
Anschließend fuhren wir nach Arcos de la Frontera. Die Stadt liegt auf der Spitze eines steil aufragenden Felsens über einem weitläufigen Tal. Besonders beeindruckend waren hier die schneeweißen Häuser und sehr schmalen Gassen. Die Autofahrer dort kann man nur bewundern! An den Straßenrändern wachsen Orangenbäume (klar dass Gerald es nicht lassen konnte, eine zu „ernten“) und überall sieht man bunte Blumen und Kakteen. Die Temperaturen waren allerdings ganz schön heftig, über 30°C Ende September bin ich nicht wirklich gewohnt.
Aufgrund unseres gebuchten Ausflugs „Jerez-Weinkeller und Arcos de la Frontera“ mussten wir heute etwas früher als gewohnt aufstehen. Nach einem schnellen Frühstück ging es auch schon los.
Unser spanischer Führer entpuppte sich als die ultimative Spaßkanone. Ständig riss er Witze und brachte den ganzen Bus zum Brüllen, v.a. wenn er wieder Wörter in seinem elektronischen Wörterbuch nachschlagen musste. Zuerst machten wir eine Stadtrundfahrt durch Cadiz, auf der wir Informationen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Plätzen der Stadt bekamen. Palmen, Gärten, exotische Pflanzen, wunderschöne Gebäude – Cadiz ist wirklich einen Besuch wert! Schade, dass wir das alles nur vom Bus aus im Schnelldurchgang bewundern konnten.
Anschließend fuhren wir nach Arcos de la Frontera. Die Stadt liegt auf der Spitze eines steil aufragenden Felsens über einem weitläufigen Tal. Besonders beeindruckend waren hier die schneeweißen Häuser und sehr schmalen Gassen. Die Autofahrer dort kann man nur bewundern! An den Straßenrändern wachsen Orangenbäume (klar dass Gerald es nicht lassen konnte, eine zu „ernten“) und überall sieht man bunte Blumen und Kakteen. Die Temperaturen waren allerdings ganz schön heftig, über 30°C Ende September bin ich nicht wirklich gewohnt.
Danach führte
uns unser Ausflug nach Jerez de la Frontera, der Heimatstadt des
berühmten Sherrys. Sherry wird aus trockenem Weißwein hergestellt,
der nach der Gärung mit Brandwein versetzt wird und während seiner
Reife in Fässern aus Weinen verschiedener Jahrgänge verschnitten
wird. In Jerez de la Frontera besuchten wir die Weinkeller „González
Byass“, dem weltweit größten Produzenten von Sherry, der vielen
durch das von Picasso entworfene Firmen-Logo, das
“Tío-Pepe-Männchen“, bekannt ist. Hier wurde uns genau erklärt,
wie der original Sherry hergestellt wird (vom Anbau bis zur Abfüllung
in die Flaschen) und wir hatten Zeit, die Fässer zu bewundern und
den Geruch zu genießen bevor es zur Verkostung ging. Leckeres Zeug
sag ich da nur! Logischerweise deckten wir uns im Laden der Kellerei
mit Sherry und Brandy ein. Erwähnenswert im Zusammenhang mit den
Weinkellern sind auch noch die mit Wein überwucherten Laubgänge
zwischen den Gebäuden, die von zahlreichen Berühmtheiten (z.B.
Franco, Churchill, Hemingway, Martin Luther King und zahlreichen
Mitgliedern des spanischen Könighauses) handsignierten Fässer sowie
das Sherry-Glas mit der Leiter für die Mäuse in einem der Keller
(hier müsste man Maus sein^^).
Viel zu früh waren wir wieder zurück an Bord, wo ich zunächst einen Rundgang über die oberen Decks machte bevor ich mich zum Braten auf unseren Balkon begab.
Viel zu früh waren wir wieder zurück an Bord, wo ich zunächst einen Rundgang über die oberen Decks machte bevor ich mich zum Braten auf unseren Balkon begab.
Während des
Abendessens verließen wir gegen 20 Uhr den Hafen von Cadiz Richtung
Malaga. Danach war Party angesagt, einerseits weil ich vom Cocktail
des Tages („Margarita“ bzw. „Blue Margarita“ mit Tequila,
Triple Sekt/Curacao blue und Zironenmix) nicht genug bekommen konnte,
andererseits weil ich mir die Zeit bis zu meinem persönlichen
Highlight der Reise vertreiben musste. Zunächst besuchten wir unsere
Lieblingsbars bis wir zum Schuss auf Deck 9 landeten, wo unter freiem
Himmel am Pool eine große Fete stieg. Hier beobachteten wir an der
„Bar Maratea“ das Treiben und ich konnte Arschfotos von
Führungsoffizieren machen (sogar vom Küchenchef hehe). Anschließend
zogen wir uns auf unsere Kabine zurück. Mit einem Glas Portwein
wollte ich auf dem Balkon unsere Passage durch die Straße von
Gibraltar, die die europäische von der nordafrikanischen Küste
trennt und an ihrer engsten Stelle nur 14 km breit ist, genießen.
Darauf hatte ich mich seit Monaten gefreut und gegen 1.30 Uhr sollte
es soweit sein. In der Bordzeitung stand: „Vor uns werden die
imponierenden Felsen von Gibraltar zu sehen sein, eindrucksvoll
angestrahlt von mehreren Lichtern.“ Doch alles, was ich sehen
konnte war plötzlich auftauchender dichter Nebel!
********************!!!
24.09.2007
Malaga / Spanien
Am Morgen gegen
8.00 Uhr legten wir im Hafen von Malaga, dem kulturellen und
wirtschaftlichen Zentrum der Costa del Sol, an. Bereits um 7.45 Uhr
mussten wir am Treffpunkt für unseren Ausflug „Marbella und Puerto
Banus“ sein. Eindeutig zu früh für mich v.a. nach der langen
Nacht auf dem Balkon.
Nach einer Fahrt durch Malaga brachte uns unser Bus nach Puerto Banus, einem bekannten Yachthafen bei Marbella. Die Fahrt nutze ich für ein kleines Nickerchen, was mir den Spott meiner Familie einbrachte. In Puerto Banus fielen mir beinahe die Augen aus dem Kopf beim Anblick der zahlreichen Yachten. Aber hallo! Da ankerten echt die Millionen. Kurz spielte ich mit dem Gedanken, eins der Schmuckstücke zu entern und mich einfach abzusetzen.
Nach einer Fahrt durch Malaga brachte uns unser Bus nach Puerto Banus, einem bekannten Yachthafen bei Marbella. Die Fahrt nutze ich für ein kleines Nickerchen, was mir den Spott meiner Familie einbrachte. In Puerto Banus fielen mir beinahe die Augen aus dem Kopf beim Anblick der zahlreichen Yachten. Aber hallo! Da ankerten echt die Millionen. Kurz spielte ich mit dem Gedanken, eins der Schmuckstücke zu entern und mich einfach abzusetzen.
Nach einem
kleinen Hafenrundgang mussten wir auch schon wieder weiter nach
Marbella selbst, wo uns unsere Führerin (eine spanische Finnin oder
so) durch die Altstadt des berühmten Badeorts der „Reichen und
Schönen“ führte. Schön! Verwinkelte kleine Gassen, schneeweiße
Häuser und bunte Blumen. Auch hier wachsen Orangenbäume mitten in
der Stadt! Wir mussten natürlich mal wieder eine „ernten“. Nach
der offiziellen Führung hatten wir noch etwas Zeit, die Stadt auf
eigene Faust zu erkunden. Nach einem kurzen Blick in ein paar
Schaufenster zog es mich Richtung Strand. Auf dem Weg dort hin kamen
wir an einem gefliesten (!!!!) Park vorbei, der an einen exotischen
Urwald erinnerte. Faszinierend!
An der
Strandpromenade angekommen parkte ich Gerald einfach und rannte
barfuss ans Meer. Einfach traumhaft! Warm, Sonnenschein, Strand, Meer
und ich mitten drin. Ein unglaublich schöner Moment, den ich wohl so
schnell nicht vergessen werde. Ich sammelte noch ein paar Steine und
Muscheln (eine davon ist nun ein Anhänger) bevor ich wieder zu
Gerald und meinen Schuhen zurückging. Leider war es dann auch schon
wieder Zeit zum Bus zurückzugehen. Schade, ich hätte es am Strand
von Marbella schon noch länger ausgehalten (so drei Wochen^^).
Der Bus brachte
uns dann wieder zur Costa Magica zurück und bereits gegen 13 Uhr
verließen wir den Hafen von Malaga.
Nachdem wir uns die Mägen am Buffet vollgeschlagen hatten zogen wir uns auf eines der oberen Decks zurück, um in der Sonne zu lesen und zu relaxen. Da ich die Sonnencreme vergessen hatte wurde ich so richtig schön rot^^.
Am Abend war dann das Gala-Abschiedsessen angesagt, was bedeutete, dass wir uns wieder in Schale werfen mussten (im Gegensatz zu unserem Tarnhemdfreund^^). Nach dem Essen (mit der obligatorischen Eisbombe am Ende, die eigentlich nur aus Zucker besteht *schauder*) waren wir noch zum CostaClub Cocktail im Theater eingeladen, wo Kapitän Massimo eine Ansprache hielt und sich mit den Passagieren fotografieren lies. Ja, ich habe auch ein tolles Bild mit dem Kapitän! (auf dem ich hochschwanger aussehe *Augen verdreh*) Im Anschluss gingen wir zum letzten Auftritt der Ursprung Buam und später noch auf einen kleinen Rundgang durch die Bars. Cocktail des Tages war der „Amber Sunset“ (Rum, Aprikotbrandy, Kokoscreme, Fruchtpunsch).
25.09.2007 SeetagNachdem wir uns die Mägen am Buffet vollgeschlagen hatten zogen wir uns auf eines der oberen Decks zurück, um in der Sonne zu lesen und zu relaxen. Da ich die Sonnencreme vergessen hatte wurde ich so richtig schön rot^^.
Am Abend war dann das Gala-Abschiedsessen angesagt, was bedeutete, dass wir uns wieder in Schale werfen mussten (im Gegensatz zu unserem Tarnhemdfreund^^). Nach dem Essen (mit der obligatorischen Eisbombe am Ende, die eigentlich nur aus Zucker besteht *schauder*) waren wir noch zum CostaClub Cocktail im Theater eingeladen, wo Kapitän Massimo eine Ansprache hielt und sich mit den Passagieren fotografieren lies. Ja, ich habe auch ein tolles Bild mit dem Kapitän! (auf dem ich hochschwanger aussehe *Augen verdreh*) Im Anschluss gingen wir zum letzten Auftritt der Ursprung Buam und später noch auf einen kleinen Rundgang durch die Bars. Cocktail des Tages war der „Amber Sunset“ (Rum, Aprikotbrandy, Kokoscreme, Fruchtpunsch).
Heute war der
letzte Seetag und zugleich auch unser letzter Tag auf See.
Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein, doch leider sollte das Wetter nicht halten, was meine Pläne (braten in der Sonne) durchkreuzte.
Nach dem Frühstück musste ich mit Entsetzen feststellen, dass wir auf eine riesige schwarze Wolkenwand zusteuerten. Als es zu tröpfeln begann ergriffen die „Erfinder des Rückzugstiefels“ schnellstens die Flucht. Noch nie habe ich Italiener so schnell laufen sehen. Dabei war das doch nur ein bisschen Regen. Meine gute Laune lies ich mir durch das immer schlechter werdende Wetter nicht verderben. Anstatt faul rumzuliegen spazierten wir durch das Schiff und plünderten die Geschäfte. Außerdem wurde es auch Zeit, die Koffer zu packen. Das Wetter wurde immer unangenehmer und die Costa Magica schaukelte teilweise ganz schön, was man auch an den bleichen Gesichtern einiger Passagiere merkte. Ich persönlich fand das toll und wegen mir hätte der Seegang noch heftiger sein können.
Beim Abendessen schlugen wir uns ein letztes Mal den Magen voll und dann hieß es Abschied nehmen von unseren Kellnern und Musikern und den letzten Cocktail des Tages („Singapore Sling“ mit Gin, Peter Heering, Zitronensaft und Soda) zu genießen.
Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein, doch leider sollte das Wetter nicht halten, was meine Pläne (braten in der Sonne) durchkreuzte.
Nach dem Frühstück musste ich mit Entsetzen feststellen, dass wir auf eine riesige schwarze Wolkenwand zusteuerten. Als es zu tröpfeln begann ergriffen die „Erfinder des Rückzugstiefels“ schnellstens die Flucht. Noch nie habe ich Italiener so schnell laufen sehen. Dabei war das doch nur ein bisschen Regen. Meine gute Laune lies ich mir durch das immer schlechter werdende Wetter nicht verderben. Anstatt faul rumzuliegen spazierten wir durch das Schiff und plünderten die Geschäfte. Außerdem wurde es auch Zeit, die Koffer zu packen. Das Wetter wurde immer unangenehmer und die Costa Magica schaukelte teilweise ganz schön, was man auch an den bleichen Gesichtern einiger Passagiere merkte. Ich persönlich fand das toll und wegen mir hätte der Seegang noch heftiger sein können.
Beim Abendessen schlugen wir uns ein letztes Mal den Magen voll und dann hieß es Abschied nehmen von unseren Kellnern und Musikern und den letzten Cocktail des Tages („Singapore Sling“ mit Gin, Peter Heering, Zitronensaft und Soda) zu genießen.
Eine gigantische
Reise ging langsam aber sicher zu Ende. Nach einer letzten Kippe auf
dem Balkon ging ich traurig ins Bett.
26.09.2007
Savona / Italien
Gegen 8 Uhr
erreichten wir den Hafen von Savona und mussten auch schon unsere
Kabinen verlassen.
Ab 9 Uhr begann das Ausschiffen und bevor wir es richtig merkten saßen wir schon im Bus und fuhren Richtung Heimat. Das Wetter war auch nicht sonderlich aufbauend und daher zog ich es vor, mir die Zeit mit Musikhören und Schlafen zu vertreiben. In München fuhr uns der Zug nach Regensburg vor der Nase weg und so mussten wir dort auch noch eine Stunde lang unnötigerweise abhängen. Aber auch das ging vorbei und gegen Mitternacht waren wir schließlich zu Hause.
Total geschafft und voller Eindrücke von wunderbaren Orten gingen wir bald ins Bett. Ich hatte vor der Reise doch einige Erwartungen an diese Kreuzfahrt und die wurde alle noch übertroffen.
Leider konnte keiner zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass nur wenige Tage später das Schicksal erbarmungslos zuschlagen würde…
Am Ende meines
kleinen Urlaubsberichts möchte ich noch ein paar Worte an einige
Leute richten.
Vielen Dank an die gesamte Crew der Costa Magica für den tollen Service und die unvergesslichen Stunden, die wir an Bord verbringen durften, sowie an das Team von Alex Travel (Strass im Zillertal) für die tolle Organisation.
Besonders möchte ich mich an dieser Stelle bei Stephan und Sabine vom Ursprung Buam Fanclub Franken für die Fotos und Videos bedanken (besonders das Video von unserer nächtlichen „Flugstunde“ bringt mich noch immer zum Lachen).
Und zu guter letzt ein Dankeschön an Andreas, Martin und Manfred von den Ursprung Buam für die tolle musikalische Unterhaltung und den Spaß, den wir miteinander hatten.
Vielen Dank an die gesamte Crew der Costa Magica für den tollen Service und die unvergesslichen Stunden, die wir an Bord verbringen durften, sowie an das Team von Alex Travel (Strass im Zillertal) für die tolle Organisation.
Besonders möchte ich mich an dieser Stelle bei Stephan und Sabine vom Ursprung Buam Fanclub Franken für die Fotos und Videos bedanken (besonders das Video von unserer nächtlichen „Flugstunde“ bringt mich noch immer zum Lachen).
Und zu guter letzt ein Dankeschön an Andreas, Martin und Manfred von den Ursprung Buam für die tolle musikalische Unterhaltung und den Spaß, den wir miteinander hatten.
© Sabine Lehner 2007


















