Kein Sonnenaufgang
Kein Sonnenuntergang
Nach dem Aufstehen zog es
mich an diesem Morgen zeitig auf Deck 11, von wo aus ich ab ca. 9.15 Uhr
Ausschau nach dem Nordkap hielt. Und tatsächlich – da war es vor uns!!! Auf
zahlreichen Fotos hielt ich die Passage um den berühmten Felsen herum fest und
bewunderte die kargen Landschaften bei herrlichstem Sonnenschein. Ich kann mit
Worten gar nicht beschreiben wie wunderschön dieser Anblick war.
Wir hatten natürlich den
Transfer zum Nordkap gebucht, leider würden wir aber nicht gemeinsam mit Jens
fahren, da wir unterschiedlichen Bussen zugeteilt waren. Dies lies sich aus
logistischen Gründen auch nicht ändern und war auch kein großes Problem für
uns. Es ist eh Wahnsinn, wie die Tausende von Leuten so reibungslos zum Nordkap
und wieder zurück bringen.
Pünktlich als wir das Schiff
um 13.15 Uhr verließen verdunkelte sich der Himmel und es fing an zu regnen.
Ich ließ mir dadurch meine gute Laune aber nicht verderben, Hauptsache ich
würde die Kugel sehen. Unsere ca. 45 Minuten dauernde Fahrt führte uns durch
eine atemberaubend schöne, aber karge Landschaft. Kein Baum, kein Strauch war
weit und breit zu sehen. Dafür allerdings massig Rentiere und ein toller Regenbogen!
„Now this is not the time or
the place for a broken-hearted,
'cause this is the end of
the rainbow
where no one can be too sad“
Das Wetter änderte sich nahezu minütlich und bei mir keimte die Hoffnung auf, dass wir vielleicht letztendlich doch Glück haben könnten. Der Bus legte auf seinem Weg auch einen Stop bei einem Samen Camp ein, wo man Souvenirs kaufen und sich mit einem Samen samt Rentier fotografieren lassen konnte. Der Regen war da leider wieder stärker geworden und ich gönnte mir lediglich eine Kippe und bewunderte die Landschaft (und die beiden Rentiere^^). Dann erreichten wir schließlich das Nordkap und wie bestellt kam die Sonne durch die Wolken. Und weil das nicht schon perfekt genug war, trafen wir auch noch auf Jens, der auf seinen Bus wartete, und hatten sogar noch Zeit für ein gemeinsames Foto vor der Weltkugel. Überhaupt – die Kugel!!! Endlich waren wir hier, auf dem Felsen im hohen Norden! Unser Traum war Realität geworden!
Das Nordkap, ein windiges
Schieferplateau auf der Insel Magerøya, liegt auf 71° 10' 21"
nördlicher Breite, etwa 2100 km vom Nordpol entfernt und etwa 520 km
nördlich des Polarkreises. Es handelt sich zwar nicht um den nördlichsten Punkt
Europas, dennoch ist es ein äußerst beliebtes Ziel für Touristen.
Nachdem wir gefühlte 1000
Fotos gemacht und den grandiosen Ausblick bei ca. 17° C genossen hatten,
plünderten wir den Souvenirshop in der Nordkaphalle, (tolle Auswahl, ganz nach
meinem Geschmack!), befummelten den dortigen Troll und investierten jeweils
eine Krone für unser Glück. Da wir im Anschluss noch etwas Zeit hatten bevor
uns der Bus wieder zurück zum Schiff bringen würde, gingen wir wieder nach
draußen in die Sonne. Einfach wunderbar, auch wenn es wie Hechtsuppe zog.
„I take part of you with me
now
and you won't get it back
and a part of me will stay here,
you can keep it forever, dear“
and you won't get it back
and a part of me will stay here,
you can keep it forever, dear“
Als Gerald und ich gegen
16.30 Uhr wieder im Hafen von Honningsvåg ankamen, entschlossen wir uns wegen
der fortgeschrittenen Zeit gleich wieder an Bord zu begeben und auf einen
Spaziergang durch den Ort zu verzichten. Mit uns im Hafen lagen übrigens noch
die „Lofoten“ der Hurtigruten ASA und unsere alte Bekannte, die Queen
Elisabeth, die lag allerdings auf Reede.
Beim Essen an diesem Abend
sorgte Gerald für allgemeine Erheiterung, als er gedankenversunken an der
Weinflasche griff und daraus trinken wollte. Hähähähähä!
Um 21 Uhr nahm die Costa
Pacifica Kurs auf Tromsø. Das Ablegen beobachtete ich draußen von den oberen
Decks aus, während „Time to say Goodbye“ aus den Lautsprechern erklang und die
Gäste der Queen Elisabeth uns zum Abschied zu winkten. Hach, ich liebe diese
Momente!
Meine Männer fand ich später
dann in der Mittelbar, wo ich mir auch noch einen Drink gönnte. Um 22.30 Uhr
mussten wir dann noch mal Fotos von der Fahrt am Nordkap vorbei machen und dann
war es auch schon Zeit für die „Nordische Pool Party“ am Pool Calypso auf Deck
9. Das Animationsteam war wirklich bemüht Stimmung zu machen, was sich bei den
zahlreichen Mumien und Zombies als äußerst schwierig gestaltete. Bei manch
einem der Gäste war ich durchaus versucht, nach dem Puls zu suchen, um sicher
zu stellen, dass er noch unter den Lebenden weilte. Einige hatten aber mit
Sicherheit dieselbe Temperatur wie die Eisskulpturen. Nach einem Cocktail (oder
auch zwei, wer weiß das im Nachhinein schon noch so genau^^) an der Poolbar
machten Jens und ich noch Späße mit dem Eisbären, seiner Kollegin und Neptun.
Fazit: Neptun hat ziemlich haarige Beine, der Eisbär einen pelzigen Hintern und
ich kann im Gegensatz zu Jens Salsa tanzen. (I don’t dance^^) Lustig war es auf
alle Fälle!
Nach einem Abstecher in die
Arschbar und die Pianobar war dann allerdings irgendwann Schluss und ich fiel
müde und mit der Welt zufrieden ins Bett.
(2,5)
21.07.2001 – Tromsø
Kein Sonnenaufgang
Kein Sonnenuntergang
Gegen 8.30 Uhr erreichten
wir den Hafen von Tromsø und nach einem schnellen Frühstück organisierten Jens
und ich Tickets für den Shuttlebus, der uns um ca. 10.30 Uhr ins Stadtzentrum
brachte. Leider war das Wetter an diesem Tag eher regnerisch und kühl (bis
16°C), davon ließen wir uns aber nicht abschrecken. Wir spazierten am „Dom“
(eher ne aufgeblasene Kapelle^^) vorbei durch die Innenstadt (Penner mit
flauschigem Bart!!) Richtung Tromsøbrua („Tromsø-Brücke“), die seit 1960 das
Zentrum der Stadt, das auf einer Insel liegt, mit dem Festland verbindet. Ich
habe ja generell ein Problem mit Brücken, aber dieses 1036 m lange Teil war der
reinste Horror für mich. Wenn sich auf der anderen Seite nicht die berühmte
Eismeerkathedrale befinden würde, wäre ich da niemals darüber gegangen.
Diese 1965 erbaute Kirche
ist bekannt für ihre eigenwillige Architektur und das größte Glasmosaikfenster
Europas, das man auch durch die große Glasfront bewundern kann, wenn man keinen
Eintritt zahlen will (so wie wir). Der unangenehme Marsch über die Brücke hin
und zurück hatte sich letztendlich auch wirklich gelohnt... alleine beim Gedanken
an den schnuckeligen Norweger vor der Kathedrale läuft mir heute noch der
Sabber aus dem Mund. Und den freundlichen Rasenmähermann werde ich wohl auch
nie vergessen.
Wieder zurück auf der Insel
(die Brücke wurde mir auch auf dem Rückweg nicht sympathischer) schlenderten
wir durch das Zentrum von Tromsø, sahen uns in einem Küchenstudio um (der hätte
mir meine Wunschküche auch nach Deutschland geliefert^^) und stellten fest,
dass es sogar einen Erotikshop gab (wobei Jens erst gar nicht merkte, wovor er
stand als ich ein Foto von ihm machte^^). Unser letztes Ziel war der Markt, wo
wir die verschiedensten angebotenen Waren begutachteten. Neben dem üblichen
Souvenir-Plunder gab es auch Fisch und andere Meeresfrüchte und ich machte das
erste Mal in meinem Leben Bekanntschaft mit Trockenfisch (*schauder*).
Letztendlich machten wir uns dann wieder auf den Weg zur Shuttlebus-Haltestelle
und entdeckten auch die Vistamar, die im Gegensatz zur Costa Pacifica und Queen
Elisabeth direkt in Zentrumsnähe festgemacht hatte.
Wieder zurück an Bord
mussten wir uns erst mal von den Strapazen unseres Ausflugs im Whirlpool
entspannen.
Gegen 17 Uhr nahm die Costa
Pacifica Kurs auf die Lofoten. An diesem Abend fand das
Kapitäns-Gala-Abendessen statt, was bedeutete, dass mal wieder ein bisschen
aufwendigeres Styling angesagt war – jedenfalls bei uns, bei der deutschen
Bauernfraktion gab es wie immer die karierten Hemden für die ganze Familie. Das
kommt natürlich endgeil, wenn man direkt neben dem Offizierstisch sitzt.
(Scheinbar war dieser einen bestimmten Familie das wenigstens so peinlich, dass
man sie den Rest der Fahrt im Restaurant nicht mehr gesehen hat^^)
Nach dem Essen begaben sich
Gerald und ich ins Theater „Stardust“ zum ClubCocktail um 19.45 Uhr mit dem
Kapitän. So wenig Leute zu diesem Anlass habe ich echt noch nie gesehen und
stinklangweilig war es auch. Zumindest zwei Gläser Nuttenbrause für jeden von
uns konnten wir umsonst trinken und ein Gratis-Foto gab es einen Tag später
auch. Im Anschluss ging es noch in die Mittelbar und die rote Arschbar, wo Jens
mit einem Kerl tanzte. Also manchmal macht mir Jens echt Angst!
(3)
22.07.2011 – Leknes
Sonnenaufgang: 2.31 Uhr
Sonnenuntergang: 23.33 Uhr
Gegen 7 Uhr erreichten wir
an diesem Morgen den „Hafen“ von Leknes auf den Lofoten. Wir hatten keine Eile,
an Land zu kommen und schliefen erst mal lange bevor wir uns zum Frühstücken
auf Deck 9 begaben.
Gegen 11.45 Uhr machten wir
uns dann doch endlich mal zum Tendern bereit und schipperten an Land. So weit
wir erkennen konnten gab es in Leknes Havn außer einem Souvenirladen, ein paar
Lagerhallen, ekligem Trockenfisch und einem Troll NICHTS! Außer einer tollen
Landschaft natürlich und da unser Geburtstagskind Gerald auf einen Hügel
klettern wollte machten wir das natürlich. Herrlich! Auch wenn das Wetter nicht
besonders gut war, so genossen wir doch den Ausblick und die Stille. Später
gingen wir dann noch an den Strand, wo wir Muscheln suchten und Scheiße und ein
Messer fanden. Jens suchte nicht nur am Strand, sondern auch im Wasser – mit
den richtigen Schuhen geht das ja!
Wieder zurück im
„Hafengelände“ mussten wir natürlich den Souvenirladen plündern, den Troll
befummeln und die zwei norwegischen Schwestern aus dem Laden beglotzen (Also
die hätte ich auch gerne mitgenommen^^). Zurück zur Pacifica ging es in
rasanter Fahrt – die wohl sowohl uns als auch dem italienischen „Kapitän“ des
Tenderboots ziemlichen Spaß bereitete.
Da so ein ausgedehnter Spaziergang
in der Natur natürlich hungrig macht, führte uns unser Weg dann auch direkt ins
Buffetrestaurant. Und anschließend mussten wir uns natürlich am Pool
entspannen. (Und ich kam auch noch in den Genuss, meinem pelzigen Freund auf
den Hintern glotzen zu können, während dieser eindeutige Bewegungen machte^^)
Gegen 17 Uhr verließen wir
Leknes und nahmen Kurs auf Trondheim. Meine Herren hatten sich für den Abend
etwas Besonderes einfallen lassen und waren nun gar nicht mehr „out of style“!
Schick sahen sie aus in ihren karierten Hemden, es fehlten eigentlich nur noch
die Schnauzer. Harrharrharr!
Jens war der erste von uns,
der von den Anschlägen in Oslo und Utøya etwas mitbekam und im Laufe des Abends
machten immer mehr Informationen und Gerüchte die Runde, wobei mir das
wirkliche Ausmaß erst am nächsten Tag so richtig bewusst wurde.
Für Gerald gab es natürlich
beim Abendessen das obligatorische Geburtstagsständchen vom Maitre und den
Kellnern und natürlich bekam er auch eine Torte. Einfach nur noch lecker und
ich fand sie um Klassen besser als meine 2009 auf der Costa Luminosa.
Seit diesem Abend ist Jens
allerdings nicht mehr alleine, in seinem Bauch wohnt nun der Krake, den er ohne
zu kauen runter geschluckt hat. (Den Teil mit der Tentakel, die irgendwann aus
seinem Arsch kommt lasse ich besser weg... ups^^)
Später holte ich noch unser
Gratis-Foto vom CostaClub-Cocktail und wir machten es uns dann in der Mittelbar
gemütlich, wo Giorgio „No Woman No Cry“ und „Buffalo Soldier“ für Gerald sang,
was diesen natürlich sehr erfreute. Weiter ging unsere abendliche Tour dann in
die Arschbar und in die Disko, wo ich den Pelzigen beim Tanzen auf dem Tisch
beglotzen konnte.
(3)
23.07.2011 – Trondheim
Sonnenaufgang: 3.54 Uhr
Sonnenuntergang: 22.47 Uhr
Wir hatten uns dazu
entschlossen, mal wieder etwas länger zu schlafen und verzichteten auf das
Frühstück. Das Einlaufen in den Hafen von Trondheim gegen 11 Uhr sah ich mir
von Deck 10 aus an und entdeckte dabei die AIDAblu und die Trollfjord der
Hurtigruten ASA.
Zum Mittagessen gab es u.a.
Muscheln und ich musste feststellen, dass unsere deutschen Mumien da nicht so
besonders drauf stehen. Ich konnte natürlich nicht widerstehen (wie immer^^)
und schaufelte die Teile maßlos in mich hinein (als „Beilage“ gab es bei mir
Lasagne^^).
Irgendwann nach 12 Uhr
bequemten wir uns dann auch endlich von Bord, um ein wenig durch das
Stadtzentrum zu bummeln, das man vom Hafen aus zu Fuß bequem und schnell
erreichen kann. Die Stimmung insgesamt war aufgrund der Anschläge von Oslo und
Utøya sehr bedrückt und an allen öffentlichen Gebäuden wehten die Fahnen auf
Halbmast. Selbst das Wetter schien zu trauern und es regnete ab und zu ein paar
Tropfen bei ca. 13°C. Unsere Ziele in Trondheim waren zum einen der Nidarosdom,
eine der bedeutendsten Kirchen Norwegens, sowie die alten Speicherhäuser am
Nidelva. Der Dom ist ein wirklich imposantes Bauwerk mit einer Länge von 102 m
und einer Breite von 50 m. An der Gewölbespitze ist er 21 m hoch. Besonders
fasziniert war ich von der Westfassade in Stil der Hochgotik, die ich eher in
England als hier im hohen Norden erwartet hätte. Ins Innere konnten wir leider
aufgrund einer Hochzeit keinen Blick werfen.
Auch von den alten
Speicherhäusern und der Holzbrücke „Gamle bybro“ war ich restlos begeistert.
Gemütlich spazierten wir
dann wieder zurück zum Hafen (Gerald musste durch wirklich jede Pfütze laufen),
wo ich noch schnell den Souvenirshop begutachten und einen Troll befummeln
musste.
Wieder an Bord war Geralds
Bedürfnis, seinen Darm zu entleeren, so groß, dass er gleich mit Jens in dessen
Kabine gehen musste (und der deutschen Sprache auch nicht mehr mächtig war^^).
Den Rest des Nachmittags war dann hauptsächlich Entspannen in der Kabine und
auf dem Balkon angesagt.
Für diesen Abend hatten
Gerald und ich einen Tisch im „Blue Moon“ für 19.30 Uhr reserviert. Eigentlich
ist für dieses Restaurant ein Aufpreis fällig, wir waren allerdings vom
CostaClub eingeladen und mussten „lediglich“ die Getränke bezahlen. Das
Ambiente im „Blue Moon“ ist kein Vergleich zu den anderen Restaurants, alles
ist etwas exklusiver – angefangen bei der Deko, über den Piano-Spieler bis hin
zum Service. Es waren nur wenige Gäste außer uns anwesend und wir bekamen einen
wirklich tollen Tisch am Fenster, von wo aus wir während des Essens die Passage
durch den Fjord von Trondheimsleia genießen konnten. Es ist einfach gigantisch,
mit dem Schiff mitten durch die Berge zu fahren. Da kann man noch so viele
Berichte gesehen oder gelesen haben – wenn man es mit eigenen Augen sieht ist
man erst mal platt!
Ich hatte an diesem Abend
endgültig genug von Deutsch und den Deutschen, so dass ich auf das „Guten
Abend“ bei der Begrüßung im Blue Moon grinsend mit „Good evening“ antwortete
und prompt kam dann auch als wir am Tisch Platz genommen hatten die Frage, ob
ich die Speisekarte denn lieber auf Deutsch oder auf Englisch hätte. Hab ich
denn ein kariertes Hemd an oder was?? In English please! Höhöhöhöhö! Und nun
zum Essen selber: Als Vorspeise gab es für Gerald Riesengarnelencocktail und
für mich Büffelmozzarella mit (etwas blassen, geschmacksneutralen) Tomaten. Der
Hauptgang war ein wahrer Traum von der toten Kuh – Porterhouse-Steak für 2
Personen, direkt vor unseren Augen zerteilt und medium wie gewünscht. Da gab es
rein gar nichts zu bemängeln, genauso wie bei der Nachspeise – Tiramisu für
Gerald und Schokoravioli für mich (kein Platz für fettes Tiramisu neben dem Rind
in meinem Magen^^). Dazu gönnten wir uns eine für meine Begriffe sündhaft teure
Flasche Rotwein, die perfekt mit dem Steak harmonierte. Hat der Gatte echt gut
ausgewählt! Und überhaupt war ich an diesem Abend sehr zufrieden mit meinem
Mann, nicht nur, dass er das perfekte Tröpfchen für unser Mahl ausgewählt
hatte, zudem sah er auch noch richtig scharf aus, was dazu führte, dass ich ihm
permanent auf den Arsch glotzen musste und den halben Abend spitz wie Nachbars
Lumpi war.
Nach dem Essen machten wir
uns auf die Suche nach Jens und fanden ihn schließlich in der Arschbar. Der
übermäßige Weinkonsum beim Abendessen ohne uns hatte ihm merklich zugesetzt.
War aber auch kein Problem, wir hatten wie immer unseren Spaß! An diesem Abend
lernten wir auch den netten Ungarn kennen, der mir v.a. durch seine Größe und
seine blonden Haare auffiel. Wahrscheinlich war er gar kein Ungar, sondern ein
Norweger. (*kicher*) Und letztendlich endete der Abend – wie sollte es auch
anders sein – in der Disko an der Stange.
(3)
Fortsetzung folgt...
Fortsetzung folgt...