06.05.2012
– Seetag
„Es
gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall,
doch wir haben nichts zu trinken.
Es gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall,
und das Schiff droht zu versinken.
Wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir.
Wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir.
Wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir.
Wir brauchen Rum.“
doch wir haben nichts zu trinken.
Es gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall,
und das Schiff droht zu versinken.
Wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir.
Wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir.
Wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir.
Wir brauchen Rum.“
Da die
vergangene Nacht doch relativ lange geworden war, schlief ich an
diesem Morgen erst einmal verhältnismäßig lange bevor ich meinen
Kadaver auf Deck 9 bewegte. Dort fand um 10.45 Uhr am Hauptpool die
„Äquator-Taufe“ statt und die wollte ich auf keinen Fall
verpassen. Hierzu noch ein paar Anmerkungen. Liebe Leute von Costa!
Warum nennt ihr dieses „Spektakel“ eigentlich „Äquator-Taufe“???
Während der gesamten Reise haben wir kein einziges Mal den Äquator
überquert!!! Mir als Geographin rollen sich da die Zehennägel hoch!
Klar klingt „Äquator“ besser als „Wendekreis des Krebses“
(denn DEN haben wir an diesem Tag überquert), aber wir sollten
dennoch bei den Tatsachen bleiben. Auf alle Fälle gab es aber eine
nette Zeremonie mit König Neptun, den Meerjungfrauen und allerhand
anderen Meereslebewesen. Manche mögen derartige Veranstaltungen
lächerlich finden, ich mag sie aber sehr gerne, und so stellte ich
mich brav an und wurde mit einem Schöpflöffel voll kaltem Wasser
getauft. (Auf den Kurzen warte ich noch heute^^)
Und dann
ging die Party weiter mit dem „Oktoberfest“. Zum Essen gab es
typisch deutsche Spezialitäten (Würstl mit Kraut, Spanferkel etc.),
man konnte an dämlichen Spielchen teilnehmen (Bälle in Maßkrüge
werfen...) oder sich einfach einen guten Platz sichern und sich vom
netten Peruaner mit Seppelhut ein Paulaner Weißbier bringen lassen.
Wir
okkupierten gemeinsam mit „Schalke“ zwei Tische am Fenster und
ich ahnte zu Beginn nicht, welchen Spaß dieser Tag noch bringen
würde. Hoteldirektor Puckl war natürlich auch auf dem Pooldeck
unterwegs und grüßte fleißig die Gäste. Von Chistina erfuhr ich,
dass wir ihm vor zwei Jahren auf der Costa Fortuna begegnet waren.
Ich hatte doch die ganze Zeit gewusst, dass ich den Kerl kenne!!! Er
kam dann auch an unseren Tisch und plauderte mit uns. Eigentlich
hätte ich ja damit gerechnet, dass er nach ein bisschen „small
talk“ weiterziehen würde, aber nix da – er setzte sich neben
mich und blieb über zwei Stunden. Wir hatten viel Spaß mit Eduard
(jaaaaa, WIR dürfen ihn Eduard nennen^^) und er erzählte uns
allerhand Wissenswertes über das Schiff und seine Arbeit und auch
einige interessante und lustige Geschichten durften nicht fehlen. Als
Österreicher kümmerte er sich besonders um das Wohl der
deutschsprachigen Gäste und war über die relativ gute Stimmung
unter den Passagieren froh (bei Atlantiküberquerungen kippt die
Stimmung wohl oft nach ein paar Tagen auf See). Wir erfuhren auch,
dass sich das relativ trübe Wetter auf der Brücke keiner erklären
konnte (wir befanden uns in einem stabilen Hochdruckgebiet) und mich
musste er enttäuschen – es war weit und breit kein Sturm in Sicht.
Zur Not würde er aber mit dem Kapitän sprechen, damit dieser ein
paar Schlangenlinien fährt und ich so wenigstens in den Genuss von
ein paar Schaukelbewegungen kommen könnte.^^ Er erzählte uns u.a.
auch von einem Taifun, in den er mit der Costa Classica gekommen war
und von einem vergessenen Vorspeisengang auf einer
Silvesterkreuzfahrt (Supergau!!). Es machte richtig Spaß, ihm
zuzuhören und so auch mal einen „Blick“ hinter die Kulissen
werfen zu können. Unsere Fragen (auch meine dummen^^) beantwortete
er gerne und hörte sich geduldig auch unsere Geschichten an. Wie wir
feststellen mussten scheint Costa die Führungsoffiziere nur sehr
schlecht zu bezahlen – jedenfalls musste sich der arme Eduard von
mir Kippen schnorren. Scherz beiseite, er hatte seine wohl vergessen
und ich bekam am Ende eine volle Schachtel von ihm (auch unsere Biere
übernahm er, was allerdings nicht notwendig gewesen wäre, da wir
alle das Saufpaket hatten). Und zur absoluten Krönung des Tages
tauchte dann noch ein Wal an der Backbordseite auf! Ohne Eduards
Hinweis hätte ich den wohl übersehen. Danke! Danke! Danke! These
are the moments that you keep inside your heart...
Es war wirklich ein wunderschöner Nachmittag und die Weißbiere flossen nur so in mich hinein (angeblich waren da auch schon die ersten Jägermeister dabei^^). Als Gerald sich auf die Kabine zurück zog, um sich kurz auszuruhen und für das Abendessen herzurichten, kam ich auf die glorreiche Idee, in den Pool zu springen. Laut Vitali würde mich das kalte Wasser wieder nüchtern machen. Stimmt definitiv nicht! Es war zwar erfrischend, aber danach war ich immer noch ziemlich angestochen.
Das Abendessen (ohne die Hessen) brachten wir dann schnell hinter uns und begaben uns im Anschluss wieder auf Deck 9, jetzt allerdings zur hinteren Poolbar. Hier ging die Party weiter bis zum bitteren Ende. („Jäger is still sitting, the first bottle is empty“) Gerald strich als erster die Segel und wurde von Jens und Claudias nicht schwulem Bruder (Name vergessen^^) in die Kabine geschleift und auch bei mir gingen irgendwann die Lichter aus...
Es war wirklich ein wunderschöner Nachmittag und die Weißbiere flossen nur so in mich hinein (angeblich waren da auch schon die ersten Jägermeister dabei^^). Als Gerald sich auf die Kabine zurück zog, um sich kurz auszuruhen und für das Abendessen herzurichten, kam ich auf die glorreiche Idee, in den Pool zu springen. Laut Vitali würde mich das kalte Wasser wieder nüchtern machen. Stimmt definitiv nicht! Es war zwar erfrischend, aber danach war ich immer noch ziemlich angestochen.
Das Abendessen (ohne die Hessen) brachten wir dann schnell hinter uns und begaben uns im Anschluss wieder auf Deck 9, jetzt allerdings zur hinteren Poolbar. Hier ging die Party weiter bis zum bitteren Ende. („Jäger is still sitting, the first bottle is empty“) Gerald strich als erster die Segel und wurde von Jens und Claudias nicht schwulem Bruder (Name vergessen^^) in die Kabine geschleift und auch bei mir gingen irgendwann die Lichter aus...
(1)
07.05.2012
– Seetag
Aufgrund
der Weißbier-Tequila Sunrise-Jägermeister-Orgie am Vortag konnte
ich mich erst gegen Mittag dazu durchringen, aus dem Bett zu
kriechen. Der Hunger trieb mich auf Deck 9, wo ich mir erst mal ein
ausgiebiges Mittagessen gönnte. Gerald war in der Kabine geblieben
und weil ich ja nicht wollte, dass mein Gatte verhungert, versorgte
ich ihn natürlich auch mit einem Teller Futter. Anschließend
spazierte ich ein bisschen über die oberen Decks und genoss die
Sonne. Da ich mich auch am Nachmittag noch immer nicht so richtig fit
fühlte, ging ich nach einiger Zeit zurück auf die Kabine, um ein
wenig zu ruhen.
Irgendwie
schien meinem Gatten der Tag zuvor nicht so ganz bekommen zu haben,
jedenfalls konnte ich ihn nicht einmal dazu animieren, wenigstens zum
Abendessen die Kabine zu verlassen. Ein „Gutes“ hatte dann
allerdings seine Abwesenheit am Tisch im Restaurant – ich hatte
freie Sicht auf den „Schnitzer“, seine verzweifelten Bemühungen,
einen Fleck aus dem Hemd zu „waschen“ (mit Mineralwasser^^) und
natürlich auf seinen selbstgebastelten Zahnstocher und sämtliche
Aktionen mit dem guten Stück. Zuvor war mir dieser Herr am Tisch
hinter Gerald nie aufgefallen (mein Gatte hatte die Sicht versperrt),
nur seine Tochter und ihr maßloser Umgang mit dem Salzstreuer war
mir mehrmals ins Auge gestochen. Nun aber war ein neuer running gag
geboren.
Nach dem
Essen ging ich mit Jens in die hintere Poolbar und später noch in
die mittlere, wo wir viel Spaß mit den Hallensern hatten. (Jens:
„Mir tut der Arsch weh.“ Ilona: „Innen oder außen?“... Auf
die Antwort warte ich noch heute...^^) Zu erwähnen bleibt noch, dass
es unsere Eigenkreation „Wendy“ wohl bald auf die Getränkekarte
von Costa schaffen wird. Peter wurde jedenfalls an diesem Abend schon
mal gefragt, ob er Wodka und O-Saft zu seinem Jäger will.
Muhahahaha!!
(4,5)
08.05.2012
– Seetag
An
diesem Morgen war ich zeitig wach und auch fit – ab und zu mal
einen ruhigen Tag einlegen ist eine gute Idee! Das Wetter war einfach
traumhaft und die See glatt wie ein Spiegel. Nach einem kleinen
Frühstück verdrückte ich mich auf Deck 11, um dort in Ruhe ein
wenig Musik zu hören und aufs Meer zu starren. Herrlich! Nirgendwo
kann ich mich besser entspannen und das ganze Elend vergessen als
mitten im Atlantik.
Ab 11
Uhr gab es Spiele und Musik mit dem Animationsteam am zentralen Pool
und ich beschloss, meinen Platz an der Sonne vorübergehend zu
verlassen, um mich bespaßen zu lassen. (Das Spiel mit den
Klopapierrollen war irgendwie seltsam^^) Um 11 Uhr gab es dann die
„Fantasie des Küchenchefs“ – eine gastronomische Überraschung
des Chefkochs. Die Crew hatte sich dafür mal wieder besondere Mühe
gegeben und den Poolbereich mit zahlreichen Tieren aus Früchten
dekoriert und der Chefkoch präsentierte sichtlich stolz eine riesige
Pfanne mit allerhand Köstlichkeiten (inkl. Garnelen). Nachdem ich
ein paar Fotos gemacht hatte eilte ich in die Kabine, um Gerald (den
faulen Sack^^) zu holen. DAS durfte er keinesfalls verpassen!
Nachdem
ich meinen Magen gefüllt hatte, war es Zeit für eine längere
Ruhepause und so verzog ich mich (mitsamt den Herren) wieder auf
meinen Platz an der Sonne auf Deck 11. Die vergangenen Tage waren
zwar warm, aber immer doch ein bisschen trüb gewesen, aber dieser
Tag war einfach nur traumhaft sonnig.
Um 16
Uhr hatten wir genug von der Sonne und beschlossen, zum visuellen
Quiz „Berühmte Schiffe“ in die Grand Bar zu gehen und dort dann
auch endlich mal unsere Postkarten zu schreiben. Im Anschluss
erkundigten wir uns an der Rezeption nach Eduard und wurden nach
kurzer Wartezeit von dessen Sekretärin in sein Büro geführt. Wir
waren nicht die einzigen, die dem Hoteldirektor einen Besuch
abstatten wollten – im Büro hatte es sich „Schalke“ bereits
gemütlich gemacht. Bei einer Tasse Cappuccino plauderten wir mit
Eduard und seinem „Azubi“ und bekamen auch das Video zu sehen,
dass Eduard auf der Costa Classica mitten in einem Taifun gemacht
hatte. Halleluja! DAS nenne ich mal einen Sturm!!!
Im
Anschluss wurde es dann noch ein bisschen hektisch: Ab unter die
Dusche, rein ins Abendkleid und schnell noch ein bisschen Farbe in
die Fresse. Und natürlich auf dem Weg zum Gala-Abendessen noch fix
einen Spritz in der Virgo runter gekippt.
An
dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an die Küche aussprechen.
Das Essen auf dieser Kreuzfahrt war ausnahmslos superlecker und
reichlich (manchmal schon fast zu reichlich^^). An diesem Abend
gönnte ich mir als Vorspeise „Rohen Parma Schinken und Kiwi“,
gefolgt von „Penne mit Tomaten-Coulis und Basilikum-Öl“ und als
Hauptgang dann „Lachs auf Gemüsebeet mit Tomatenstreifen und
Champagner Soße“. Lecker!!!
Nach dem
Essen und einer schnellen Kippe im Anschluss ging ich mit Gerald ins
Theater „Phoenix“, wo an diesem Abend die Show der Crew unter dem
Motto „I have a dream“ statt fand. Einfach nur noch schön! Mal
lustig, mal ergreifend und immer beeindruckend! Da hatten sich die
Mädels und Jungs wirklich was einfallen lassen. Später ließen wir
uns noch ein bisschen bei der „Wahl zur Miss Costa Luminosa“ in
der Grand Bar bespaßen, bevor wir nach einem Absacker in der Poolbar
zufrieden in unsere Kojen fielen.
(2,5)
09.05.2012
– St. Cruz de Tenerife / Teneriffa
„Und
mit dem ersten Sonnenstrahl da wurden wir wohl wach,
an Bord
da war es ruhig und still, vorbei war diese Nacht,
blinzelnd
schauten wir uns einander ins Gesicht,
als vom
Ausguck Rufe kommen... Land in Sicht!“
Um 8 Uhr
erreichten wir an diesem Morgen St. Cruz de Tenerife, die Hauptstadt
der spanischen Insel Teneriffa. Wir hatten es also ein zweites Mal
geschafft, den Atlantik an Bord eines Schiffes zu überqueren und das
Ganze wiederum ohne Sturm, schwere See oder sonstige Probleme. Das
Einlaufen in den Hafen konnte ich dank des Weckanrufs von Jens um
6.55 Uhr (!!!) vom Balkon aus beobachten. Es blieb sogar noch genug
Zeit, um schnell ein bisschen Futter aus dem Buffetrestaurant für
unseren Ausflug zu organisieren. (Die Lage unserer Kabine war diesmal
wirklich perfekt. Einfach nur mal schnell in den Aufzug und schon war
man im Buffetrestaurant.)
Um 8.30
Uhr fanden wir uns dann pünktlich in der Grand Bar für unseren
Ausflug „Teneriffa: Eine Kostprobe seiner Kultur, Landschaft und
typischen Produkte“ ein. Diesen Ausflug hatten Gerald und ich
bereits 2008 mitgemacht. Leider hatte damals das Wetter nicht so ganz
mitgespielt und so hatten wir uns für einen erneuten Versuch
entschieden.
Zuerst
fuhr uns unser Busfahrer in die ehemalige Inselhauptstadt La Laguna,
die heute Teil des Weltkulturerbes der UNESCO ist. Unser
Stadtrundgang begann bei Santuario del Cristo, einem
Franziskanerkloster, wo wir die Kirche besichtigten und ich danach
ein paar Soldaten aus der Kaserne nebenan begutachten konnte. (In der
Kirche waren wir 2008 nicht gewesen) Es folgte eine kleine
„Freizeit“, die wir dazu nutzen, durch die Markthalle zu
schlendern. Dieses Mal hatten wir zwar Geld dabei, gekauft wurde aber
trotzdem nichts. Wobei ich ja schon gerne den ein oder anderen
gruseligen Fisch mitgenommen hätte. Höhöhöhöhö! Dann ging es
weiter durch die Stadt (durch die Calle Obispo Rey) und unsere
(holländische) Führerin erzählte uns allerhand interessante Dinge
über die Stadt und das Leben dort. Wir konnten in einige wirklich
schöne Innenhöfe blicken und sogar ein mittelalterliches Pissoir
bestaunen. Auch wenn ich von unserem letzten Besuch noch einiges
kannte bzw. wusste, so wurde es doch nie langweilig.
Bei der
Plaza del Adelantado sammelte uns der Busfahrer wieder ein und wir
fuhren Richtung Bosque de la Mercedes (Mercedeswald) und legten am
Mirador de Jardina einen kurzen Fotostopp ein. Dieses Mal hatten wir
Glück mit dem Wetter und konnten den traumhaften Ausblick sowohl auf
den Teide als auch auf das Meer so richtig genießen.
Weiter
ging unsere kleine Rundfahrt Richtung Tacoronte und durch ein
Weinanbaugebiet. Ich genoss die schöne Landschaft und bewunderte die
kleinen Ortschaften, durch die wir fuhren. Leider wirkte das
Schaukeln des Busses ziemlich einschläfernd auf mich und so nickte
ich immer wieder kurz ein. Der letzte Punkt auf der Ausflugsliste war
ein Halt bei einer typischen „bodega", einem alten Weinkeller.
Wie bei unserem letzten Besuch gab es neben leckeren, einheimischen
Weinen auch kleine Snacks (belegte Brote, Kartoffeln und scharfe
Sauce). Eine nette junge Dame bot auch Sekt an, den die meisten
Ausflugsteilnehmer aber zunächst nicht probieren wollten. Jens und
ich sagten da allerdings nicht nein und schon stand die ganze Flasche
auf unserem Tisch. Das bemerkten auch andere und fix hatten die
Schnorrer die Flasche geleert. Tztztztz... aber erst nix wollen! Aber
der gute Jensi organisierte gleich noch eine weitere Flasche für uns
und die wurde dann auch streng von Gerald und dem Geier bewacht. Harr
harr! Bester Laune fuhren wir zurück zum Hafen, wo wir uns von
unserer Führerin und dem netten Busfahrer verabschiedeten. (Ein
gemeinsames Foto gab es natürlich auch). Im Nachhinein betrachtet
muss ich sagen, dass sich der Ausflug wirklich gelohnt hat (schon
alleine wegen des schönen Wetters) und er unterschied sich auch in
einigen Punkten von dem 2008. Passt!!
Wir
gingen nicht sofort zurück an Bord, sondern erklommen erst einmal
(illegalerweise) die Hafenmauer und machten es uns dort bequem, um
ein wenig zu rasten und Fotos zu machen. Peter und Ilona, die gerade
erst aufgestanden waren, entdeckten uns auf der Mauer und winkten uns
zu. Nach einiger Zeit stellten wir fest, dass es eindeutig Zeit für
eine kleine Erfrischung war und so gingen wir zurück aufs Schiff und
trafen uns nach einem kurzen Abstecher in die Kabine auf Deck 9 am
zentralen Pool. Ich stürzte mich auch gleich in die Fluten und
erfreute mich am kühlen Nass. Nach kurzer Zeit entdeckte ich den
Küchenchef, der mit einer Platte voll Parma-Schinken seine Runde
drehte, winkte ihn an den Pool und ließ mich von ihm füttern. xD
Der
leckere Schinken wirkte dummerweise appetitanregend und daher musste
ich eine kleine Pool-Pause einlegen, um mir einen Teller Pommes mit
massig Mayo und HP Sauce zu organisieren. (Verdammt! Auf diesem
doofen Schiff findet man doch immer irgendwo Futter.) Um wenigstens
einen kleinen Teil der Kalorien gleich wieder zu verbrennen drehte
ich im Anschluss an mein Mahl gleich noch ein paar weitere Runden im
Pool und machte danach einen Spaziergang über die oberen Decks.
Dabei konnte ich die Mariner of the Seas, die mit uns im Hafen
gelegen hatte, beim Auslaufen beobachten und auch einige Fotos
machen.
Um 17
Uhr verließ dann auch die Costa Luminosa den Hafen von St. Cruz de
Tenerife und nahm Kurs auf Madeira. Ich beobachtete das Ablegen von
unserem Balkon aus und machte zahlreiche Fotos.
Nach dem
Abendessen gönnten wir uns um 20.30 Uhr „Piraten gegen Seeräuber“
in der Grand Bar (sinnfreie, aber dennoch recht spaßige Unterhaltung
mit dem Animationsteam) und im Anschluss ging ich mit Gerald in die
Antares, wo wir aber anstatt netter, musikalischer Unterhaltung das
Vergnügen hatten, Zeugen einer französischer Geburtstagsfeier zu
werden. Brüllende, herum tobende Kinder und immer wieder und wieder
dieselben Geburtstagsständchen und das in der Bar, wo der in meinen
Augen beste Musiker an Bord spielte!! Ich war irgendwann nur noch
angefressen und flüchtete in die mittlere Poolbar. Dort gab es zwar
keine Livemusik, dafür aber auch keine Franzmänner, die sich
aufführen wie das letzte Assipack.
An diesem Abend verzogen wir uns mal wieder relativ zeitig (inkl. Pizza^^) auf unsere Kabine, wo wir schon von einem netten Handtuchviecherl (inkl. meiner Sonnenbrille) erwartet wurden.
An diesem Abend verzogen wir uns mal wieder relativ zeitig (inkl. Pizza^^) auf unsere Kabine, wo wir schon von einem netten Handtuchviecherl (inkl. meiner Sonnenbrille) erwartet wurden.
(3)
Fortsetzung folgt...









